Prof. Dr. Meyer

Medizinisches Spektrum:Prof. Meyer

  • Allgemeine und Spezielle Schmerztherapie
  • Anästhesie
  • Biotransferbehandlung
  • Elektrolytische Nervenleittherapie

Vita:

  • geboren 1953 in Hamm/Westfalen
  • 1979 examinierter Krankenpfleger
  • bis 1985 Studium der Humanmedizin in Bochum und Münster
  • 1989 Promotion über den Kälteeinfluss auf die Koronarprogramme bei Patienten mit Angina Pectoris
  • 1990 Facharztanerkennung als Anästhesist
  • 1991 Gründung der Anästhesie-Gemeinschaftspraxis Dres. Schopoti/Meyer in Hamm, zurzeit die größte Anästhesie– und Schmerzpraxis in NRW
  • 1999 Anerkennung als Arzt für spezielle Schmerztherapie
  • Ab 2000 Forschung über die Rolle des Natriums an der Nervenzellmembran
  • 2005 Habilitation und Ernennung zum Professor der Medizin.
  • Mitglied im Verein für Neurotropische Medizin (Vors. Dr. Horst Laube)

 

Schmerz und die Rolle der Mikrozirkulation

Der Schmerz als solcher hat die wichtige Funktion auf Störungen im Organismus aufmerksam zu machen. Zusätzlich zu der eingeschränkten Lebensqualität kann unbehandelter Schmerz zu Verzweiflung und Depression, sowie unerwünschten körperlichen Reaktionen führen. So erzeugen Muskelverspannungen oder Botenstoffe im Rahmen einer Stressreaktion, ebenfalls wieder Schmerz. Er wird zum chronischen Schmerz, welcher sich von der ursprünglichen Schädigung des Organismus verselbstständigt hat und nun als eigenständige “Schmerzkrankheit” behandelt werden muss.

Wo Schmerz entsteht, ist die Mikrozirkulation des Körpers in ihrer Funktion beeinträchtigt. In der Mikrozirkulation erfüllt sich die Aufgabe des Kreislaufsystems, jeder Zelle das lebensnotwendige Milieu konstant zu erhalten, aus dem sich die Zelle mit Substrat versorgen kann und in das sie ihre Abfallprodukte abgibt. Ist diese Funktion gestört, führt dies schnell zu einer Übersäuerung (Azidose), welche wiederum eine der Hauptursachen für chronische Schmerzzustände, rezidivierende Infekte und psychische Labilität ist. Die Zelle wird also zum Einen nicht mehr mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt und kann ihre Abfallstoffe nicht abgeben, und sie ist zum Anderen von einem übersäuerten Milieu umgeben, was zwangsläufig zu Erkrankungen der Organe führen muss.

 

Die Elektrolyrische Nervenleittherapie (ENT)

Prof. Dr. Meyer erlernte die NCE Therapie persönlich vom 1999 verstorbenen Arzt Dr. Volker Desnizza und entwickelte sie weiter zur heutigen Elektrolytischen Nervenleittherapie. Mit einer extrem dünnen Nadel injiziert man an den Nervenaustrittspunkten im Wirbelsäulenbereich physiologische Kochsalzlösung. Bei der Therapie werden Elektrolyte im Bereich der Stammnerven rechts und links der Wirbelsäule angereichert. Das stimuliert die Nerven und regt die Blutversorgung an, wodurch die Stoffwechselschlacken beseitigt und die Schmerzen gelindert werden. Die Injektion selbst ist ein Konzentrat von körpereigenen Nährstoffen, welches unter anderem die Elektrolyte Kalium, Natrium, Calcium und Magnesium enthält. Der Energieträger Sauerstoff fließt wieder über das Medium Blut zu den gefährdeten Zellen, die angehäuften Schlacken entfernen sich. Die „Müllabfuhr“ im Gewebe wird so wieder funktionsfähig gemacht. Gezielt wird die körperabhängige Durchblutungsheilung eingeleitet, die für die Funktion in den Zellen zur Sauerstoffbildung durch einen Gluthation-Booster verstärkt werden.

Zu Behandlungsbeginn können sich die Beschwerden zunächst leicht und vorübergehend verstärken. Dies ist aber Ausdruck der Durchblutungsreaktion und Heilung durch biologische Mechanismen. Der Körper zeigt an, dass er in der Lage ist, „Umbauvorgänge“ vorzunehmen.

Folgende Erkrankungen und Erkrankungsgruppen sprechen insbesondere auf die ENT an:

  • Rheumatische Erkrankungen allgemein und in Form von:
  • chronischer Polyarthritis
  • Fibromyalgie
  • Morbus Bechterew
  • Polymyalgia Rheumatica
  • Arterielle und venöse Durchblutungsstörungen (z.B. Diabetiker)
  • HWS-BWS-LWS-Syndrome des Rückens mit Beschwerden von Armen und Beinen (z.B. Epikondylitis, Hüft- und Knieschmerzen)
  • Schultern und Gelenke
  • Periarthritis
  • Bewegungseinschränkungen nach eingesteifter Gelenkfunktion
  • Pseudolähmungen
  • Von der Wirbelsäule ausgehende Schmerzzustände
  • Entzündungen und Funktionseinschränkungen innerer Organe
  • Magen-Darm-Störungen (M. Crohn, Colitis)
  • Prostata, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse (Diabetes)
  • Nervenschäden (diabetische oder toxische Polyneuropathie)
  • Nervenentzündungen: Zosterneuralgie (Gürtelrose)