Infrarotanalytik

Meridiane

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist im Westen besonders wegen der Akupunktur bekannt. Dieser liegt die Theorie der Meridiane zugrunde, welche Kanäle des Körpers sind, in denen Energie fließt und auf der sich die Akupunkturpunkte befinden. Die einzelnen Leitbahnen und Punkte sind dabei wiederum Funktionen bzw. Organen zugeordnet. Fehlfunktionen des Organismus äußern sich daher in blockierten Meridianpunkten. Diese werden in der TCM Behandlung gereinigt und angeregt und damit die Funktion des Körpers wieder hergestellt.

Infrarotdiagnostik

In einer Behandlung testete Dr. med. K.-P. Schlebusch eine Infrarotkamera und bekam dabei Ergebnisse, die mit der Realität nicht vereinbar waren. So wurden Stellen am menschlichen Körper gezeigt, mit ca.18 °C und direkt daneben liegende Stellen mit über 50 °C. Der Hersteller bestätigte, dass die Kamera einwandfrei funktionierte. Dr. Schlebusch bemerkte, dass sie keine diffusen Strahlungen, sondern kohärente Bilder zeigte, also begann der anerkannte Facharzt für Naturheilverfahren mit Schwerpunkt Akupunktur zu forschen. Die Strukturen erinnerten dabei stark an die Meridianbahnen aus der TCM.  Der eigentliche Begriff für die Akupunktur “zhen jiu” heißt “Nadeln und Brennen”. Neben den berühmten Akupunkturnadeln gibt es in der TCM gleichberechtigt die Moxa oder Moxibustion. Durch eine Zigarre aus dem Heilkraut Beifuß (Artemisia Vulgaris) werden die Meridiane ebenso angeregt, wie durch Nadeln. Diese setzte Dr. Schlebusch ein, um die Leitbahnen zu reizen und damit auf dem Infrarotbild hervorzuheben.

Biophotonen

Parallel zu der Arbeit in der Praxis wurde der Hintergrund für die Ergebnisse mit dem namhaften Physiker Prof. Fritz-Albert Popp erforscht. Dieser stellte bereits 1975 unmissverständlich heraus, dass alle lebenden Substanzen Biophotonen zwischen 200 und 800 Nanometern ausstrahlen. Kranke oder tote Zellen haben einen entsprechend verminderten und abfallenden Wert. Die ultraschwache Zellstrahlung gilt heute als unumstritten, jedoch ist man sich nicht über ihre Herkunft und Funktion einig.

Therapieeinsatz

Im Zentrum für Komplementärmedizin wird die Infrarotanalytik in der Diagnose eingesetzt. Erkrankte Stellen und Blockaden der Meridianpunkte lassen sich für den Arzt und Patienten sichtbar machen. Eine Sensation, die vor allem in Korea und China für hohes Aufsehen gesorgt hat. Durch die Erkenntnisse aus der Biophotonik wird die TCM objektiviert und für Außenstehende greifbar. Man könnte auch von dem ersten physikalischen Beleg für die fernöstliche Theorie sprechen. Revolutionär ist auch der Einsatz während der Behandlung: Arzt und Patient können auf dem Bildschirm mitverfolgen, wie die Besserung an den erkrankten Körperstellen während der Akupunktur abläuft, was durch Änderung der Farbe sichtbar wird. Selbst psychische Belastungen werden auf dem Infrarotbild sichtbar.